Eine neue Wirtschaftsform

16. November 2014 | By darek | Filed in: Allgemein.

Ich beschäftige mich schon eine ganze Weile mit verschiedenen Wirtschaftsformen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk natürlich auf der Marktwirtschaft und der sozialen Marktwirtschaft. Da ich aber gerne über den Tellerrand hinausschaue, habe ich mich im Laufe der Zeit auch mit anderen Wirtschaftsformen beschäftigt. Seien es nun Genossenschaften, Bürgerprojekte/Innitiativen oder der Staatskapitalismus.

Aus diesem Fundus heraus möchte ich heute mal noch genauer hinschauen, welche Wirtschaftsform eigentlich das Beste erzeugt für alle Teilnehmer.

Dazu ist es natürlich erstmal notwendig den Begriff „das Beste“ zu definieren. Zu diesem Begriff gehört der materielle Wohlstand, der soziale Wohlstand und der gesundheitliche Wohlstand.

Beim materiellen Wohlstand ist klar, was gemeint ist.

Unter sozialem Wohlstand verstehe ich die Wertschätzung der Wirtschaftsteilnehmer (Arbeit soll gewertschätzt werden von anderen), den sozialen Austausch durch die Wirtschaft (Arbeitskollegen, gemeinsame Projekte) und eine positive soziale Gesamtbilanz für die ganze Gesellschaft (Keiner darf „durchrutschen“ und/oder ausgeschlossen werden).

Unter gesundheitlichem Wohlstand verstehe ich eine nicht-krankmachende Wirtschaftform. Sei es nun körperlich oder geistig.

Wenn also alle 3 Wohlstandsarten in positiver Art zusammenkommen, haben wir DIE Wirtschaftsform gefunden, die eine Gesellschaft dauerhaft stabilisiert und sie zufrieden macht.

 

Stellen wir uns also die Frage, was genau so eine Wirtschaftsform hergeben muß:

Materieller Wohlstand ist nur über Massenproduktion und Spezialisierung möglich.

Sozialer Wohlstand ist nur durch Kooperation unter den Arbeitenden und Nichtarbeitenden möglich. Denn nur dann, wenn sie erkennen, dass sie zusammen mehr erreichen als alleine, schätzt man sich gegenseitig wert. Gleichzeitig muß jeder an der Wirtschaft teilhaben können, auch wenn er nicht arbeitet. Jeder der durchs System rutscht ist eine „Gefahr“ für die Gesellschaft. Arbeitslos zu sein, darf nicht zu einem Gesellschaftsausschluss bzw. Wirtschaftsausschluss führen.

Gesundheitlicher Wohlstand ist nur durch eine gepufferte Belastung der Arbeiter möglich. Ein Arbeiter der immer am Limit seiner körperlichen und/oder geistigen Kräfte arbeitet, hat keinen Puffer wenn mal etwas privates oder berufliches dazwischen kommt. Man könnte es heutzutage auch als höchste Arbeitseffizienz ohne Netz und doppelten Boden bezeichnen. Überlastungen treten heutzutage, durch den fehlenden Puffer, zufallsbedingt ganz schnell ein. Jeder kann der nächste mit Burnout sein. Daher muß den Arbeitern ein Puffer ermöglicht werden.

Gleichzeitig müssen alle Arbeitskräfte auch ein Mitbestimmungsrecht haben. Arbeitnehmer, die immer nur die Vorgaben des Chefs, die Vorgaben des Fließbandes oder die Vorgaben des Staates (Plansoll) erfüllen müssen, können nicht selbst in die Wirtschaft eingreifen. Dies bedeutet in vielen Fällen ein Kontrollverlust über das eigene Leben. Das macht krank.

Ein weiterer Punkt ist der Umweltschutz. Die Wirtschaft muss so gestaltet sein, dass die Menschen ihre Lebensgrundlage, sprich ihre Umwelt, sauber halten. Sonst werden sie krank.

 

Fazit:

Wir brauchen also eine Wirtschaftsform mit folgenden Merkmalen:

– Massenproduktion

– Spezialisierung

– Kooperation statt Konkurrenz. Dies gilt für Arbeiter und auch für Firmen

– Trennung von Arbeit und Erwerb, damit niemand aufgrund von Arbeitslosigkeit ausgeschlossen wird.

– gepufferte Arbeit, flexible Arbeitszeiten, flexible Gesamtarbeitszeiten

– Mitbestimmungsrecht bei der Arbeit

 

Wenn eine Wirtschaftsform diese 6 Punkte beinhaltet, kommt es zu einer stabilen Gesellschaft.

Massenproduktion und Spezialisierung haben wir bereits.

Trennung von Arbeit und Erwerb haben wir noch nicht. Genauso wenig wie wir Kooperation statt Konkurrenz haben. Dazu erstmal ein paar Hintergrunddaten, damit man dort argumentieren kann:

Für die Wirtschaft eines Landes ist es nicht wichtig wieviele Menschen arbeiten und wieviele Menschen nicht arbeiten. Auf was es ankommt, ist das sogenannte Arbeitsvolumen welches die Arbeiter leisten. Das Jahresarbeitsvolumen ist einfach nur die Anzahl der Arbeitsstunden die pro Jahr von allen arbeitenden Menschen geleistet werden. Dazu zählen Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbstständige. Dieses Arbeitsvolumen unterteilt man noch in bezahltes Arbeitsvolumen und unbezahltes Arbeitsvolumen. Jemand, der also Geld für seine Arbeit bekommt, hat ein bezahltes Arbeitsvolumen. Jemand der kein Geld für seine Arbeit bekommt, hat ein unbezahltes Arbeitsvolumen. Wenn ich z.B. als Elternteil mein Kind betreue, dann arbeite ich zwar, aber ich bekomme kein Geld dafür, wenn man mal das Elterngeld ausser acht lässt, welches sich durch vorhergehende Arbeit ergibt. Auch ein Ehrenamt benötigt viele Arbeitsstunden, die aber nicht bezahlt werden. Daher ja auch „Ehren“-Amt.

Für unsere Wirtschaftsform ist nur das bezahlte Arbeitsvolumen interessant, da es sich dabei um Wertschöpfungsprozesse handelt und damit direkten Einfluss auf das BruttoInlandsProdukt (BIP) hat. Auch die Gesellschaft schätzt in den meisten Fällen nur Arbeit, die auch bezahlt wird. Daher wird die eigenen Kinderbetreuung auch nicht wirklich wertgeschätzt.

Wie sieht die Realität auf dem Arbeitsmarkt aus?

 In Deutschland hatten wir im Jahr 2013 ein bezahltes Arbeitsvolumen von 58,072 MRD Arbeitsstunden. Aus diesen Arbeitsstunden ist alles hervorgegangen was an materiellem Wohlstand erzeugt wurde in diesem Jahr.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Höhe dieses Arbeitsvolumens in den letzten 24 Jahren, durchaus schwankend, gleichgeblieben ist. 1991 hatten wir z.B. ein Jahresarbeitsvolumen von 59,254 MRD Arbeitsstunden. In den letzten 24 Jahren sind aber 3,5 Millionen Erwerbstätige hinzugekommen.

Wenn man nun sagt, das man eine Vollbeschäftigung anstrebt, damit jeder Bürger an der Wirtschaft teilhaben kann, dann hat man ein riesen Problem. Denn das Arbeitsvolumen einer Vollbeschäftigung kann man berechnen. Grundannahme dafür: Jeder der arbeiten kann und will, soll eine Arbeit haben, die es ihm ermöglicht ohne staatliche Hilfe auszukommen. Aus dieser Grundannahme ergibt sich ein Vollbeschäftigungs-Arbeitsvolumen für 2013 von 82,229MRD Arbeitsstunden. Für das Jahr 2013 bedeutet das: Für eine Vollbeschäftigung, die den Namen verdient, fehlen noch ganze 24,157MRD Arbeitsstunden. Unser jetziges bezahltes Arbeitsvolumen müsste also um 41,60% wachsen, damit es eine Vollbeschäftigung geben würde und jeder an der Wirtschaft teilnehmen kann und nicht durch das System fällt. Dies heißt gleichzeitig, dass die Wirtschaft insgesamt um mindestens 41,60% wachsen müsste. Das ist unrealistisch. Es wird also nie wieder genug Arbeit für alle geben. Die Gründe dahinter sind komplex, haben viel mit Technologie und Produktionsmethoden zu tun, haben hier aber erstmal keinen Platz.

Die Realitiät sieht also so aus, dass wir Jahr für Jahr mehrere Millionen arbeitslose Menschen und mehrere Millionen unterbeschäftigte Menschen durchs System ziehen. Diese Menschen können nur minimal an der Wirtschaft und der Gesellschaft teilnehmen. Und von dieser Gruppe geht eine Gefahr aus, in Bezug auf eine stabile Gesellschaft. Eine Folge dieser Realität ist ein immer kälter werdendes soziales Klima und leider auch ein „Rechtsruck“ in der Politik. 1933 kam jemand aus genau diesem Grund an die Macht, weil er dem Volk ein Feindbild präsentiert hat, damit sie sich Luft machen konnten. Die Folgen sind bekannt. Vorraus ging dieser Entwicklung die Weltwirtschaftskrise von 1929 mit Massenarbeitslosigkeit im deutschen Reich:

Arbeitslose in Millionen im deutschen Reich:

1925: 0,68 / 1926: 2,03 / 1927: 1,31 /1928: 1,43 / 1929: 1,9 / 1930: 3,08 / 1931: 4,52 /1932: 5,6 /1933: 4,73 

Wenn wir also nicht wollen, dass die Menschen in dieser Gesellschaft einen, sagen wir mal „radikalen Weg“ gehen, dann müssen wir dafür sorgen, dass Arbeitslose und Unterbeschäftigte in gleichem Maße an der Wirtschaft und der Gesellschaft teilhaben können, wie ein arbeitender Mensch. Auch wenn das erstmal gegen jede innere Überzeugung ist.

„Nur wer arbeitet, soll auch Geld bekommen“: Wer sich weiterhin diese Denkweise zu eigen macht, fordert geradezu eine neue Diktatur heraus. Mittlerweile gibt es bereits eine ganze Menge „radikaler Politikanbieter“ in Deutschland.

Neben diesem Aspekt der fehlenden Arbeitsstunden, möchte ich noch auf ein weiteres Detail aufmerksam machen. Wenn wir uns die 58,072 MRD Arbeistunden mal anschauen, können wir uns die Frage stellen, ob es dabei auch unsinnige nutzlose Arbeitsstunden gibt. Die Antwort lautet: ja! Und zwar sogar fünf verschiedene Arten von überflüssigen Arbeitsstunden. Einmal sogenannte Müll-Arbeitsstunden, dann Exportüberschussarbeitsstunden, dann schlechte-Qualität-Arbeitsstunden, dann Verwaltungsarbeitsstunden und dann noch Konkurrenzarbeitsstunden. Was das alles ist, ist folgendes:

Müllarbeitsstunden:

Dies sind Arbeitsstunden bei denen etwas hergestellt wird, was nicht verkonsumiert wird und dann auf den Müll geworfen wird. Ein Beispiel ist die Nahrung. Die Deutschen werfen ca. 1/8 der erzeugten Lebensmittel weg. Wenn man sich das Arbeitsvolumen der Landwirte anschaut von 1,163Mrd Arbeitsstunden, dann sind 1/8 dieser Arbeitsstunden sinnlos, da das erzeugte Produkt nicht gegessen wird, sondern weggeschmissen wird. Dies bedeutet für die Landwirtschaft: ca 0,145MRD Arbeitsstunden pro Jahr sind direkt überflüssig. Dazu kommt der überflüssige Gebrauch von Werkzeugen, nutzlos verbrannter Diesel für Traktoren, nutzlose Lebensmittelverwertungsarbeitsstunden und und und. Aus dem Bauch heraus würde ich für die gesamte Kette ein überflüssiges Arbeitsvolumen von 0,300MRD Arbeitsstunden schätzen. Wenn jemand genauere Daten hat, dann sehr gerne her damit.

Neben den Lebensmitteln stellen wir aber noch andere Produkte her, die nie beim Konsumenten landen bzw. vom Konsumenten gebraucht werden. Seien es nun sogenannte „Ladenhüter“ oder Dinge die man sich zur Einmal-Benutzung kauft und dann nie wieder nutzt. Mal ein paar Klischees: Frauen und 50 paar Schuhe, Männer und 50 elektronische Spielzeuge. Was da an überflüssiger Arbeit drinsteckt, kann man leider nur schwer schätzen.

Exportüberschussarbeitsstunden:

Dies sind Arbeitsstunden die wir eigentlich nicht bräuchten, sie aber trotzdem tun. Diese Arbeitsstunden sind z.B. Arbeitsstunden die man für einen Exportüberschuss benötigt. Deutschland hat einen Exportüberschuss von 200MRD € im Jahr. Also 200MRD€ mehr, als wir für den Import benötigen. Um das Arbeitsvolumen zu ermitteln, machen wir eine einfache Rechnung: Der Exportüberschuss trägt ca. 7,3% zum BIP bei. Wenn wir die naive Annahme machen, dass der BIP auf dem gesamten Arbeitsvolumen beruht, dann können wir 7,3% des Arbeitsvolumens als überflüssig hernehmen. Dies sind dann 4,239MRD Arbeitsstunden.

Schlechte-Qualität-Arbeitsstunden:

Dies sind Arbeitsstunden die entstehen, wenn ein Produkt weniger hält, als es halten könnte. Gerade in der Elektronik gibt es viel Billigware, die aber teilweise auch sehr schnell kaputt geht. Würde man die Haltbarkeit der Produkte verdoppeln, durch Einsatz besserer Materialien oder durch bessere Planung, dann würde sich das Arbeitsvolumen halbieren. Die Regel lautet: je öfter etwas kaputt geht, desto mehr Arbeit hab ich damit. 

Die Elektroindustrie hatte einen Anteil von 2,5% am BIP im Jahre 2009. Diesen Wert nehmen wir wieder zur naiven Berechnung der überflüssigen Stunden. 2,5% des Arbeitsvolumens wären 1,452MRD Arbeitsstunden. Wenn wir also die Haltbarkeit der Produkte im Schnitt verdoppeln, könnten wir uns die Hälfte der Arbeitsstunden sparen. Dies wären 0,725 MRD Arbeitsstunden pro Jahr.

Andere Sparten könnte man auch noch nehmen, sofern sie im Inland produzieren.

Verwaltungsarbeitsstunden:

Dies sind Arbeitsstunden die durch überflüssige oder zu komplexe Gesetze hervorgerufen werden.

Exemplarisch sei hier der Steuerberater genannt. Wenn unser Steuerrecht wirklich mal auf einen Bierdeckel passen sollte, dann brauchen wir auch keine Steuerberater mehr. Steuerberater haben geschätzt ein Arbeitsvolumen von (74.000SB + 74.000″Helfer“) *40h/Woche * 48Wochen = 0,284MRD Arbeitsstunden pro Jahr.

Ein anderes Verwaltungsproblem, auf welches man häufig gar nicht stößt, ist der sogenannte „gelbe Schein“ für Krankschreibungen. Denn, ein Arbeitnehmer, der krank ist und normalerweise einfach 3 Tage im Bett bleiben würde, muß durch die gelbe-Schein-Pflicht nun doch zum Arzt und kostet den Arzt damit unnötige Arbeitsstunden, da der Patient auch ohne Arzt ausgekommen wäre. Wieviele Stunden durch diesen Verwaltungsakt draufgehen, weiß ich nicht. Aber dies ist ein schönes Beispiel für verschwendete Arbeitszeit.

Konkurrenzarbeitsstunden:

Nun zum größten Posten der überflüssigen Arbeit. Überall wo zwei Unternehmen im Wettbewerb stehen und Konkurrenten sind, ergeben sich automatisch mehr Arbeitsstunden. Sei es nun durch „Gegner“-Beobachtungen, Marktanalysen, Werbung oder Beratungen. Die dafür geleisteten Arbeitstunden entstehen nur durch Konkurrenz. Würde man die Konkurrenz abschaffen, braucht man auch keine Werbung mehr, keine Beratungen, keine Marktanalysen etc.

Die gesamte Werbeindustrie und ein Großteil der Wirtschaftsberatung gibt es nur durch Konkurrenz. Sie sind aber eigentlich überhaupt nicht nötig. Dazu aber weiter unten mehr. Überflüssige Arbeitsstunden: ca. 0,58MRD

Callcenter, so sie für Werbung zuständig sind, sind vom Sinn der Arbeit her, auch überflüssig.

Ein Großteil der Konkurrenzarbeitsstunden kommt aber aufgrund von „doppelten“ Strukturen durch Konkurrenten zustande. Sei es nun ein jeweils eigener Wachmann, obwohl er auch beide Werksgelände sichern könnte, oder jeweils ein eigener Pförtner, eigene Chauffeure, eigene Sekretäre, eigene Abteilungsleiter. Würde man zwei Konkurrenten zusammenlegen, würden meist einige Arbeitsplätze wegen doppeltem Vorhandensein gestrichen werden.

Ein weiterer Aspekt ist die Privatisierung von Staatsaufgaben. Diese hat ja deutlich zugenommen in den letzten Jahren. Die Idee dahinter ist die Konkurrenzarbeit. Wenn ich ein Staatsunternehmen, welches normalerweise eine Monopolstellung hat (wie Telekom, Deutsche Bahn, Deutsche Post etc), privatisiere,  öffne ich den Markt und damit den Wettbewerb. Es bilden sich immer mehr Firmen, die auch genau diese Arbeit machen und gehen in Konkurrenz zueinander. Durch diese Konkurrenz entstehen sehr viele neue Konkurrenzarbeitsplätze. Sei es nun durch das Abwerben von Kunden, durch Werbung, durch Wirtschaftsberatungen und und und. Wenn man die gelieferte Leistung für den Endkunden anschaut, so ist festzustellen das eine hohe Leistungsqualität durch ein Staatsunternehmen, in eine hohe Leistungsquantität von Privatunternehmen umgestaltet wird. Das beste Beispiel ist aktuell die deutsche Bahn. Seit der Privatisierung der Deutschen Bahn, hat die Qualität des Eisenbahnverkehrs deutlich abgenommen. Dafür gibt es aber insgesamt, auf alle Bahnunternehmen gerechnet, mehr Arbeitsvolumen, wenn man auch die angeschlossenen Bereiche betrachtet wie Werbung und dergleichen.

 

Im Endeffekt schätze ich mal, dass hier ein Potenzial von mehreren Milliarden Arbeitsstunden liegt, die man einsparen könnte, wenn man auf Kooperation setzt, statt auf Konkurrenz. Da man aber immer mehr Arbeitsplätze möchte, damit die Menschen nach dem gängigen Wirtschaftssystem dadurch an der Wirtschaft teilnehmen können, dann ist die Privatisierung ein Muß. Aber immer zu Lasten der Qualität für den Endkunden.

 

 

Zwischenfazit:

Zusätzlich zu den fehlenden Arbeitsstunden für die Vollbeschäftigung, sind die jetzt vorhandenen Arbeitsstunden zum Teil auch noch überflüssig. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass von den 58,072 MRD Arbeitsstunden knapp die Hälfte wegfallen könnte, wenn man die Wirtschaft anders strukturiert und so einiges an Gesetzen ändert.

Zusammengerechnet bedeutet das:

Real aktuell: 58,072MRD Arbeitsstunden werden geleistet. 24,157 MRD fehlen zur Vollbeschäftigung.

Nach Bereinigung und Umstrukturierung: 29,036 MRD Arbeitsstunden werden geleistet. 53,193MRD Arbeitsstunden würden fehlen zur Vollbeschäftigung.

Und wichtig: Der quantitative materielle Wohlstand wäre der gleiche wie vorher! Und die Qualität des materiellen Wohlstands wäre sogar größer!

29,036MRD Arbeitsstunden wären dann ein Vollzeitäquivalent an Arbeitsplätzen von 15,7Millionen. Arbeitslose würde es dann 28,8Millionen geben. Die Arbeitslosenquote läge dann bei 64,7%. Dies bedeutet: Bauen wir unsere Wirtschaft und unsere Gesetze mit Vernunft um, erzeugen wir im schlimmsten Fall eine Arbeitslosenquote von 64,7%. Schlimm aber nur, weil diese 64,7% dann nicht mehr teilhaben könnten an der Wirtschaft und der Gesellschaft.

Damit solche Änderungen also auch nur annähernd funktionieren, muß der Erwerb von der Arbeit getrennt werden.

Dies ist nur über ein Einkommen zu bewerkstelligen, welches unabhängig davon ist, ob jemand arbeitet oder nicht. Gleichzeitig auch unabhängig davon, ob jemand krank oder gesund ist, oder Kind oder „Rentner“. Dieses Einkommen ist das sogenannte bedingungslose Grundeinkommen. Jeder Bürger würde also jeden Monat automatisch ein Einkommen in bestimmter Höhe bekommen. In Geld ausgedrückt z.B. 1500Euro/Monat. Von Kindesbeinen an, bis ans Lebensende. Der positive soziale Effekt für die Gesellschaft wäre enorm. Wenn von unseren 44,5Millionen Arbeitsfähigen dann 28,8Millionen Menschen sagen würden, dass sie nur noch faul rumliegen würden, dann hätten wir unser Arbeitsmarktproblem gelöst. Arbeitslosigkeit wäre dann kein Problem mehr. Du als Leser kannst dir ja mal die Frage stellen, was du machen würdest, wenn du jeden Monat, bis ans Lebensende 1500Euro bekommen würdest.

Jetzt komm das „Aber“: Das bedingungslose Grundeinkommen darf niemals in Geldform ausgezahlt werden. Unsere jetzige Wirtschaft würde es sonst weginflationieren und würde damit den BGE-Effekt nach 1-2 Jahren verpuffen lassen. Dann müsste man das BGE wieder anheben, was dann wieder verpufft. Ein bedingungsloses Grundeinkommen in Geldform, würde zu einer Hyperinflation führen, wenn man die Wirtschaftsstrukturen so lässt, wie sie aktuell sind. Gründe: Zinsen, Renditen, Gier etc.

 

Zusammengefasst:

Kooperation statt Konkurrenz setzt Arbeitskräfte frei die durch ein bedingungsloses Grundeinkommen aufgefangen werden können. Einer Destabilisierung der Gesellschaft wird dadurch entgegengewirkt.

 

 

 

Als letzter Punkt kommt das Mitbestimmungsrecht bei der Arbeit und die Flexibilität der Arbeitenden.

Als schönes Beispiel, wie dies funktionieren kann, kann man das sogenannte Crowdfunding hernehmen.

Beim Crowdfunding geht es darum, dass meistens ein Mensch eine Idee für ein Projekt hat, dies den anderen Menschen vorstellt plus dessen Kosten, also der „Crowd“ bzw. der Menge, und diese Crowd dann entscheidet ob sie das Projekt gut findet oder nicht. Wenn sie es gutfindet, gibt sie Geld. Wenn genug Geld zusammenkommt, um das Projekt zu finanzieren, wird das Projekt umgesetzt. Demokratischer kann eine Produktnachfrage an die Wirtschaft nicht sein. Wenn man das „Geld hergeben“ noch erweitert mit dem Spenden von Arbeitszeit, für welche eine Mindestqualifikation des Spendenden vorhanden sein muß, dann wirds richtig interessant.

Beispiel:

Die Anwohner einer sehr alten ramponierten Straße wollen diese Straße neu machen. Dazu wird ein Crowdfundingprojekt gebildet. Zur Finanzierung dieses Crowdfundingprojektes können die Anwohner nun Geld spenden oder Arbeitszeit spenden. Das Geld und/oder die Arbeitszeit wird dann bei erfolgreicher Finanzierung des Projektes abgerufen. Wenn jemand Arbeitszeit spenden möchte für bestimmte Arbeitsschritte, dann muß auch die fachliche Qualifikation dazu vorliegen. Wenn also jemand sagt, dass er den Bagger fährt, dann muß er auch einen Baggerführerschein haben. Wenn jemand sagt, dass er sich um den Asphalt kümmert, dann muß er auch mit Asphalt umgehen können. Dann gibt es auch Arbeiten die keine offiziellem fachlichen Vorraussetzungen haben. Z.B. einen Spaten in die Hand nehmen kann eigentlich fast jeder.

Dieses Konzept wird bereits heute schon in kleineren Projekten gemacht. Z.B. wenn sich Anwohner neue Glasfaserleitungen bzw. Leerrohre selbst hinlegen, weil die Telekom nicht ins Land investieren möchte. Oder Bürgerprojekte zur Selbsterzeugung von Strom. Auch die Eigenfinanzierung der Straßen wird bereits von einigen Bürgern angestrebt. Häufig kommen diese Projekte aber in Konflikt mit der Gemeinde, da der Bürger nicht entscheiden darf, wie eine Gemeinde auszusehen hat. Die Gemeinden machen hier sehr oft eine Entscheidungshoheit geltend und blockieren solche Projekte. Sehr häufig zu sehen beim Thema „Schlaglöcher“.

 

Wenn also ein Mensch, durch seine finanziellen Möglichkeiten (durchs bedingungslose Grundeinkommen) demokratisch in gleicher Größe wie alle anderen mitentscheiden kann, welche öffentlichen Projekte und Wirtschaftprojekte er unterstützt, findet eine Mitbestimmung in der Wirtschaft statt. Gleichzeitig kann er selbst entscheiden, ob er auch noch Arbeitszeit spendet und wenn ja, wieviel. Flexibler kann eine Arbeit nicht sein. Gleichzeitig kann derjenige der Arbeitszeit spendet, auch Bedingungen festlegen, damit er arbeitet. Z.b. dass er nur Arbeitszeit spendet, wenn jemand auf seine Kinder aufpasst in der Zeit. Was auch logisch ist. Wichtig dabei ist: Der Mensch spendet nur dann Arbeitszeit, wenn ihm ein Projekt am Herzen liegt! Und wenn ihm ein Projekt am Herzen liegt, dann verlangt er auch keine Bezahlung dafür, da das umgesetzte Projekte bereits die Bezahlung ist. Dieses Phänomen sieht man sehr häufig beim Ehrenamt. Da wird die Arbeitszeit auch gespendet, ohne ein Gehalt zu bekommen. (Mal von Aufwandsentschädigungen abgesehen).

 

 

Wie sollte also unsere zukünftige Wirtschaft aussehen?

1.  Crowdfundingwebseite

Der Staat stellt eine Crowdfundingwebseite zur Verfügung und legt für jeden Bürger einen Account an. Datenschutz ist obersten Gebot. (Nebenbei: Eine Überwachung ist in einer stabilen Gesellschaft nicht nötig!)

Die Webseite sieht 3 Bereiche vor. Einmal werden alle Gemeinden in Deutschland als unterste Crowdfundingregion bereitgestellt. Die meisten Menschen interessieren sich schließlich am ehesten für ihre eigene Gemeinde. In diesem Bereich können die Gemeindemitglieder ihre Projektwünsche als Crowdfundingprojekt eintragen. Die anderen Gemeindemitglieder können dann entweder einen Teil ihres bedingslosen Grundeinkommens spenden oder einfach nur Arbeitszeit. Ist die „Finanzierung“ erreicht, wird das Projekt umgesetzt.

Der zweite Bereich ist die Überregionalität. Dies könnte man mit Landkreisen vergleichen. Wenn es vorkommt, dass mehrere Gemeinden gleiche oder sich sehr ähnelnde Projekte umsetzen wollen, so werden die einzelnen Gemeindeprojekte zu einem überregionalem Projekt zusammengefügt. Banales Beispiel: Wenn sich mehrere Gemeinden in einer Region jeweils einen Stadtbrunnen wünschen, dann ist es effektiver diese Stadtbrunnen in „Masse“ in mehreren Dörfern zu bauen, als das jedes Dorf für sich selbst einen eigenen Brunnen baut. Hier ist das Kooperationsprinzip zu sehen. Fasst man mehrere gleiche Projekte zusammen, sinkt das aufzuwendende Arbeitsvolumen pro Endprodukt. Das ist Massenproduktion und führt zu einer vereinfachten Umsetzung solcher Projekte. Resourcentechnisch ist zu sagen, dass eine bessere Ausnutzung von Maschinen die Folge ist bei einer Zusammenführung. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Resourcen steigt mit der Anzahl der Menschen die an dem Crowdfundingprojekt teilnehmen.

Der dritte und letzte Bereich ist die Bundesebene. Hier sind zusammengefasste gleichartige Projekte aus mehreren Landkreisen zu finden. Wenn sich also ein großer Teil der gesamten Bevölkerung für ein Projekt entscheidet auf Gemeindeebene, wird es zwangsläufig zu einem Bundesprojekt werden, für welches sich dann mehrere Millionen Menschen interessieren dürften. Als Beispiel ist dort der Breitbandausbau genannt. Mehrere Millionen Menschen wünschen sich den Breitbandausbau des Internets. Dies würde zu einem riesigen Crowdfundingprojekt führen. Wenn mehrere Millionen Menschen einen Teil ihres bedingungslosen Grundeinkommens oder einfach Arbeitszeit in dieses Projekt investieren, dann wäre hier in Deutschland die Umsetzung des Breitband ganz schnell durchgeführt. Und zwar für alle Gemeinden, die es sich an unterster Ebene gewünscht haben. Dies bedeutet: Nicht mehr die Wirtschaft entscheidet was gemacht wird, sondern die Bürger.

Die rechtliche Seite muß natürlich auch abgedeckt werden. Der Bund, also die Regierenden, haben ein Vetorecht. Dieses Vetorecht teilt sich auf verschiedene Staatsorgane auf. Einmal gibt es das sogenannte Verfassungsveto, dann das Ethikveto, dann das Umweltveto und dann noch das Wissenschaftsveto.

Wenn die Bürger also ein Crowdfundingprojekt erstellen um Giftgas herzustellen, dann kann ein Verfassungsveto dieses Projekt stoppen. Wenn die Bürger ein Frackingprojekt erstellen, kann das Umweltveto angewendet werden. Wenn die Bürger ein Projekt erstellen, welches aufgrund von fehlendem Wissen zum scheitern verurteilt ist, dann kann ein Wissenschaftsveto eingelegt werden. Wenn sich die Bürger dazu entschließen, die Dichte der Tiere in Massentierhaltung zu erhöhen, dann kann ein Ethikveto dieses Projekt stoppen. So in der Art kann man sich das vorstellen.

 

 

2. bedingungsloses Grundeinkommen

Geld regiert die Welt. Je mehr Geld jemand hat, desto mehr kann er auch regieren. Wer kein Geld hat, kann nicht regieren. Wenn man den Spruch „alle Macht geht vom Volk aus“ ernst nimmt, dann heißt das, dass jeder Bürger gleich viel Geld haben muß, um gleich viel regieren zu können. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist genau dafür gedacht. Wenn jeder Bürger jeden Monat das gleiche wie alle anderen bekommt, einfach weil er Bürger ist, dann hat jeder Bürger jeden Monat die gleiche Macht, dieses Einkommen seinen Wünschen und politischen Überzeugungen nach einzusetzen. Mehr Demokratie geht nicht.

Das Grundeinkommen selbst, kann nur aus der Wirtschaft heraus kommen. Es muß also eine Abschöpfung des Gewinns der Wirtschaft stattfinden. Das heißt nicht anderes, als eine Umverteilung des Reichtums von oben nach unten. Jeder Gewinn der nach dem wirtschaften übrigbleibt und „gespart“ wird, ist raus aus dem System und nützt dem System nichts mehr. Ein großes Problem in unserer heutigen Gesellschaft ist die Konzentration von ungenutzem Geld. Das Geld, welches die Millionäre und Milliardäre dieser Welt gar nicht mehr ausgeben können, weil es einfach zu viel ist, ist besser bei denjenigen aufgehoben die es ausgeben können. Also für die das Geld mehr Sinn macht.

Für diese Art der Wirtschaft ist es also nötig, die Privatunternehmen in „Bürgereigene Unternehmen“ umzuwandeln, damit der Gewinn dieser bürgereigenen Unternehmen komplett wieder zu den Bürgern selbst fließen kann in Form des bedingungslosen Grundeinkommens. In die Vergangenheit geschaut, sehen wir das es in der DDR die sogenannten „Volkseigenen Betriebe“ gab. Mit VEB abgekürzt. Wenn man sich aber die Strukturen dieser Betriebe anschaut, sieht man, dass das Volk nicht darüber entscheiden konnte, was es produziert (Plansoll), wann es produziert und welche Produktionsmethoden es dafür einsetzt. Der Begriff volkseigen ist dementsprechend falsch und muß eher staatseigen benannt werden. Bei den „volkseigenen Betrieben“ in der DDR handelte es sich real also um „staatseigene Betriebe“. Der Bürger fands dementsprechend größtenteils nicht wirklich gut, hat sich aber damit lange Zeit arrangiert.

Im Falle der Crowdfundingwirtschaft muß also auch wieder auf bürgereigene Unternehmen gesetzt werden, die diesen Namen auch verdienen. Aber dies ist durch das Crowdfunding sichergestellt.

Sämtliche Überschüsse, seien es nun im großen Stil Auslandsdevisen in Geldform, oder innerhalb der Wirtschaft die erzeugten Produkte, werden zu gleichen Teilen auf die gesamte Bevölkerung aufgeteilt durch das bedingungslose Grundeinkommen. Diese Verteilung erfolgt aber nicht real, sondern über eine Art Anteilskonto an allen verfügbaren Produkten. So kann es sein, dass aufgrund der Stückzahlen vom Produkt „Brot“, jeder Bürger einen Eigenanteil von 10 Broten pro Monat hat, aber nur einen Anteil von 1/10 pro Monat an einem Auto. Dies würde dazu führen, dass jeder jederzeit genug Brot hat, sich aber für ein Auto mit 10 anderen Bürgern zusammentun muß. Dies jedenfalls ganz am Anfang. Je mehr Autos produziert werden im Laufe der Zeit, desto größer wird auch das Anteilsrecht der Bürger auf ein Auto. Und im Optimalfall hat am Ende dieser Produktionszeitspanne, jeder ein Auto, der es sich wünscht.

3. Angebot und Nachfrage

Immer wenn es um Crowdfundingprojekte geht, die auch noch zusammengefasst werden, ist die Frage, wieviel man denn nun eigentlich produzieren soll. Es muß also eine Möglichkeit geben, dass die Menschen ihren Produktwunsch direkt äussern können, damit man die Größe der Nachfrage bestimmen kann. Und das geht am einfachsten, in dem man zu jedem Crowdfundingprojekt, nicht einfach nur Spenden zulässt, sondern auch Interessensabgaben. Jeder Bürger kann also zu jedem Projekt sagen: „Das würde ich auch gerne haben“, „würde ich keine Verwendung für haben“, „ne, brauch ich nicht“. Durch diese Zusatzfunktion kann man sehr schön die Nachfrage ermitteln, und kann die Projektplanung und Projektumsetzung an die Bedürfnisse der Bürger anpassen. Produkte die sich jeder wünscht, aber für die keiner Resourcen und Arbeitszeit hergeben will, sind so automatisch zum scheitern verurteilt und werden aussortiert. Dies verhindert „Luftschloss“-Projekte.

Gleichzeitig kann über die Abgabe der Interessen des Bürgers an diesen Projekten, die Priorität der Projekte ermittelt werden. Je mehr Bürger sich für ein Projekt interessieren, desto größer ist dessen Priorität. Wenn man als Beispiel ca. 100 Projekte hat, auf die sich alle Spenden aufteilen, aber die Spenden für kein einzigen Projekt vollständig sind, hätte man eine Blockade. Wenn man dann die Resourcen nach den Prioritäten neu ordnet, wird immer zuerst das Projekt umgesetzt, welches in der Prioritätenliste ganz oben steht.

4. Arbeitsvolumen

 Da gerade das Arbeitsvolumen entscheidend ist für die Wirtschaftsform, gilt es hier besonders hinzuschauen und ein paar Dinge anders zu machen als heute.

Ein Crowsfundingprojekt benötigt normalerweise immer ein bestimmtes Arbeitsvolumen um es umzusetzen. Dies würde ich als „Umsetzungsarbeitsvolumen“ bezeichnen. Nach der Umsetzung läuft ein Projekt allerdings weiter. Wenn es sich um eine Produktionsstraße handelt, so muß diese auf mehrere Jahre hinaus durch Menschen bedient, kontrolliert und repariert werden. Dies bezeichne ich als das „Laufzeitarbeitsvolumen„. Zusätzlich dazu, ist bei den meisten Produktionsstraßen irgendwann der Zeitpunkt gekommen, dass sie nicht mehr benötigt werden. Man würde sie abreißen und am besten recyceln. Diesen Vorgang würde ich mit „Rückbauarbeitsvolumen“ bezeichnen. Diese Bezeichnungen gibt es heutzutage auch schon, werden aber eher in „Mann-Tagen“ ausgedrückt.

Jedes Crowdfundingprojekt, sollte also diese 3 Arten des Arbeitsvolumens enthalten in dessen Berechnung und Beschreibung.

Das oberste Ziel sollte sein, dass das Laufzeitarbeitsvolumen herabgesetzt wird. Wenn also eine bestimmte Menge an Menschen in einem Betrieb arbeiten, so muß versucht werden, die Anzahl der Arbeiter zu reduzieren, bei gleichbleibendem Produktionsoutput. Also das gleiche Konzept wie es in der heutigen Wirtschaft vorherrscht. Der Unterschied zum jetzigen Zustand ist aber, dass diese Menschen durch die Arbeitsloswerdung keinen Nachteil mehr haben, da sie eh ein bedingungsloses Grundeinkommen haben und keinen Schaden durch Arbeitslosigkeit haben. In diesem neuen Zustand wird es also so sein, dass sich die Menschen eher für ihre eigene Arbeitslosigkeit einsetzen, statt krampfhaft an ihrem Arbeitsplatz festzuhalten. Es gilt quasi die Maxime: „Faulheit ist oberste Pflicht“. Das klingt natürlich erstmal paradox und sehr provokativ. Führt aber zu einer stabilen Gesellschaft innerhalb dieser neuen Art zu wirtschaften.

5. transparente Wirtschaft

Da es eine Bürgerwirtschaft ist, müssen den Bürgern alle Daten der Wirtschaft transparent zur Verfügung stehen. Dies betrifft die Darstellung der Arbeitsvolumen innerhalb der einzelnen Bürgerunternehmen, den Resourcenfluß in der ganzen Wirtschaft und das tatsächlich geleistete Arbeitsvolumen für jedes erzeugte Produkt. Der Bürger muß Zugriff auf diese Daten haben, wenn er es will. Hier kann man den Begriff „OpenData“ ansetzen.

Die Erkenntnisse die sich aus diesen Daten ableiten lassen, sind enorm. Gerade in Bezug auf Importe könnte man dann sehen, dass z.B. bei Kleidung das meiste Arbeitsvolumen durch Näherinnen erbracht werden in 3.Welt-Ländern die für dieses Arbeitsvolumen nicht den Gegenwert bekommen, der ihnen eigentlich zusteht.

6. Gehälter

 Ein riesiges Problem der heutigen Wirtschaft, ist der Unterschied zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Wenn man das Arbeitsvolumen als Grundlage dafür nimmt, wie viel produziert wird, und wieviel verkauft wird, dann sollte im Idealfall jeder Arbeiter, egal ob Angestellter oder Chef, eigentlich nach dem Arbeitsvolumen bezahlt werden, welches er in die Firma einbringt. Egal mit welcher Tätigkeit.

Ein Chef, der bei gleicher eingebrachter Arbeitszeit wie ein Angestellter, das doppelte an „Gehalt“ bekommt, ist nicht tragbar. Denn, die Hälfte des Chefgehaltes ist ein leistungsloses Einkommen, welches sein Angestellter für ihn erwirtschaftet hat. Der Chef ist rein definitionsgemäß damit ein Sozialschmarotzer, da er sich an der Leistung seiner Angestellten bereichert. Und die einzige Begründung dafür: „Es ist halt meine Firma, deswegen darf ich das auch“.

Je größer der Unterschied zwischen den Gehältern der Arbeitnehmer und des Chefs ist, desto mehr ist der Chef ein Sozialschmarotzer. Ein Extrembeispiel sind die Managergehälter.

In der neuen Wirtschaftsordnung gibt es keine Gehälter mehr. Entweder man arbeitet weil man Bock drauf hat, oder man lässt es. Die „Bezahlung“ der Arbeiter erfolgt indirekt über die Anteile an den hergestellten gesamtwirtschaftlichen Produkten, die dann übers bedingungslose Grundeinkommen zu allen Bürgern kommen.

Für ein Crowdfundingprojekt stellt sich also niemals die Frage, wieviel Gehalt man denn den Leuten zahlen soll. Das ist irrelevant.

Es kommt also darauf an, alles, was produziert wird, an alle Bürger zu verteilen. Es darf keine Menschen innerhalb dieses Systems geben, die mehr bekommen als andere. Denn dieses „mehr“ basiert immer auf dem „weniger“ der Anderen.

7. Flexibilität

Die Flexibilität in dieser Arbeitswelt ist enorm. Jeder kann entscheiden ob er arbeitet, oder als was, oder wie lange, oder unter welchen Bedingungen. Die Selbstverwirklichung der Bürger nimmt damit enorme Züge an und trägt positiv zur Gesellschaft bei.

8. Ausbildung/Bildung

Da für die Crowdfundingprojekte auch Arbeitszeit gespendet wird, die bei vielen Aufgaben nur durch entsprechende Qualifikation angenommen wird, ist es das Bestreben der Spendenden ein hohes Spektrum an Bildung und Ausbildung zu haben. Je mehr Qualifikationen ein Mensch hat in so einer Wirtschaftsform, desto mehr Möglichkeiten hat er, sich in die Wirtschaft einzubringen. Die meisten Bürger streben also von sich aus eine höhere Bildung an und fragen genau diese Bildung in der Wirtschaft nach. Vorstellen kann man sich das so, als ob nun nicht mehr ein Lehrer bestimmt was die Schüler lernen sollen, sondern das die Schüler bestimmen, was der Lehrer ihnen beibringen soll. Und das bringt schon eine ganz andere Motivation der Schüler mit sich. Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, die nicht unbedingt diesen Bildungsweg gehen wollen (oder können). Diese können trotzdem noch übers Crowdfunding und die Einbringung von Resourcen (BGE) an der Wirtschaft und Gesellschaft teilnehmen.

 

 

 

Zusammenfassung

Es ist möglich, eine andere Form der Wirtschaft zu benutzen, bei der es allen Menschen gut geht und es zu einer dauerhaften positiven stabilisierenden Wirkung auf die Bevölkerung kommt.

Wie kann man das umsetzen?

Nicht im großen Stil. Wenn man dies bundesweit einführen wollte, wäre das zum scheitern verurteilt, da es im Moment zu viele Kräfte gäbe, die dagegen arbeiten würden. Gerade wenn es um viel Geld geht.

Daher kann das ganze nur bei kleinen Bürgerprojekten anfangen. Einige Webseitenprogrammierer sollten sich also zusammentun, und so eine Crowdfundingseite, wie sie beschrieben wurde, erstellen. Mit Unterteilungen in Postleitzahlen, Landkreise und dem Bund. Dann Projektvorschläge, Spenden von Resourcen, Geld und Arbeitsstunden. Bewertung der Projekte zur Prioritätenermittlung. Bildung von Vetokommissionen um Projekte zu blockieren. Gleichzeit, wenn es um produzierende Projekte geht, sollte man schon mal versuchen die Art und Weise eines bedingungslosen Grundeinkommens hinzubekommen, aber nur für die Mitglieder dieser Seite.

Wenn dieser erste Schritt getan ist, und eine bestimmte Menge an Leuten vorhanden ist, um überhaupt Projekte durchzuziehen, sieht man ob das ganze funktioniert und wie die Motivation der Menschen ist. Wenn sie gut ist und alles klappt, wird sich das System sehr schnell durchsetzen.

Hinweis:

Falls ihr so eine Webseite umsetzen wollt, ist es wichtig, dass ihr keine Provisionen, Renditen, Gebühren oder ähnliches für die Benutzung der Webseite verlangt. Denn dann bereichert ihr euch auch nur wieder an der Masse und seit Sozialschmarotzer. Ihr könnt die Finanzierung und den Arbeitsaufwand der Webseite selbst aber als Crowdfundingprojekt bereitstellen!

 

 

Das wars…


5 comments on “Eine neue Wirtschaftsform

  1. Anton sagt:

    Hi,
    danke für Deine gut verständlich dargestellten und sehr inspirierenden Gedanken! Bzgl. des hier anskizzierten Wirtschaftssystems hab ich dann aber doch eine Fragestellung, die mir beim Lesen von fast Anfang an bis Ende präsent war:

    Du verlässt Dich ja darauf, dass das Interesse an notwendigen Projekten so groß ist, dass es immer genug Leute gibt, in diese auch zu investieren. Vor allem ihre Arbeitskraft und Qualifikationsarbeit. Meines Wissens nach wird das für sehr elementare Dinge, die die Individuen konkret selbst betreffen, auch funktionieren. Beispiele führst Du ja auch auf bzw. sind aus der Geschichte bekannt. Ich denke da z.B. auch an das frühe Mittelalter bevor die Enteignungen durch den Adel begannen und die Leute ziemlich genau so viel gearbeitet haben, wie sie zum Leben benötigten und ansonsten die meiste Zeit faul dahinlebten und ihren sonstigen Interessen nachgingen, sei es die Organisation des abendliche Dorftanzes oder das Züchten einer tollen neuen Apfelsorte etc.

    Jedoch: Das Argument praktisch aller Vertreter der jetzigen, asozialen Wirtschaftsordnung, dass „Gleichmacherei“ zwingend zu Elend und Armut führt, seh ich insofern als stichhaltig an, dass es tatsächlich weit verbreitete Eigenschaften des Menschen gibt, die eine solche Entwicklung begünstigen können. Selber sprachst Du schon die Gier an, ich würde Neid noch hinzufügen.

    Selber bin ich davon auch nicht gänzlich frei und wenn ich mir wie die allermeisten anderen sicher auch z.B. eine halbwegs stabile Stromversorgung wünsche und deshalb jeden Tag sagen wir mal 2 Stunden im Kraftwerk schwitze, frage ich mich schon, ob ich nicht doch ziemlich bekloppt bin, wenn mein Nachbar dem Gebot „Faulheit ist oberste Pflicht“ folgt und 24/7 nichts tut und trotzdem in die Genüsse der Arbeitsfrüchte aller anderen im gleichen Ausmaße wie ich kommt. Also bleib ich auch zu Hause und die immer häufigeren Stromausfälle versuch ich zu kompensieren, indem ich ein Crowd-Projekt initiiere, dass mehr ausgleichende Akku’s und /oder Kleinstgeneratoren produziert werden sollen. Und wundere mich (nicht wirklich), dass es trotz des enormen Zuspruchs i.S. einer Nachfrage viel zu wenige gibt, die auch bereit wären, Arbeit und Bildungsaufwand zu investieren.

    Kurz: Was mir bei Deinem System fehlt, ist ein individuelles Anreizsystem. Meiner Meinung nach müßten diese Anreize nicht materieller Natur sein, sondern könnte vielleicht einfach auf der öffentlich einsehbaren Anerkennung der Menschen untereinander beruhen. Z.B. auch gefördert durch Zeremonien auf Gemeinde- / Bezirks- / Länder- und Bundesebene, in denen die Menschen in verschiedenen Kategorien geehrt werden, wie z.B. am meisten lebenslang eingebrachte Arbeitsstunden, die nützlichsten Projektideen, effizienteste Organisation / Umsetzung von Projekten u.ä.

    Da es aber hier immernoch viel zu viele Menschen gäbe, die nicht im Entferntesten eine Chance hätten, eine solche Ehrung zu erhalten und von daher auch nicht motiviert wären, sich einzubringen, müßte es gleichzeitig eine sehr differenzierte, ständig verfügbare Ehrung gäben, vielleicht ausgderückt in Ranglisten, die dem ich nenne es mal „positiv / konstruktiven Konkurrenzwesen“ vieler Menschen entgegen kommen würde. Statt mit dem neuesten Statussymbol anzugeben oder sich zu schämen, weil man sich dies nicht wie der Nachbar leisten kann, würde sich dieses Verhalten dann immateriell in diesen Listen und Ligen abspielen, allerdings wohl auch nur, wenn es ein gefestigtes Wertesystem gibt, welches diese als wichtig ansieht – aus welchen Gründen auch immer. Hier könnte es zu Negativeffekten wie Stigmatisierung der Letztplatzierten und Schlimmerem kommen.
    Dieser Ansatz würde es im Gegensatz jedoch zum jetzigen Zuckerbrot- und Peitschesystem u.a. viel schwieriger machen, durch Ansammlung von materieller Macht, diese entsprechend egoman zu missbrauchen ohne auf den Anerkennungswert dieser Macht verzichten zu müssen.

    In diesem Zusammenhang gibt es auch das Problem immaterieller Machtausübung: Es wird immer Menschen geben, die aufgrund der Laune der Natur in bestimmten Gebieten besonders begabt sind, mit weitem Abstand zu allen anderen. Selbst wenn es vom System offiziell nicht erlaubt wird, dass diese wesentlich mehr materielle Güter erhalten, als alle anderen, befinden sich diese in der komfortablen Position, sich ein mehr ganz offen oder verkappt erpressen zu können. Bsp: Ein genialer Musiker produziert einen mitreissenden Song, der Millionen begeistert und sagt: „Also Eure Ehrung find ich ganz toll, aber reicht mir nicht, um noch so einen Song zu schreiben. Ihr wollt mich doch nicht etwa dazu zwingen?! Ok, gut das wir das geklärt haben. Gebt mir einfach jeder nächsten Monat 10% von Eurem BGE und ich setz mich dran.“
    Soweit entspricht dies ja genau Deinem Wirtschaftssystem, doch wird auf diese Weise wieder eine Akkumulation von Kapital ermöglicht, welches dann zum Machtmissbrauch verwendet werden kann und höchstwahrscheinlich auch wird, um z.B. das System zu stürzen, indem sich dieser Musiker z.B. Leute anheuern kann, die ihm zu Füßen liegen und Waffen bauen, mit denen er dann von allen anderen erpressen kann, was ihm in den Sinn kommt.

    Diese Probleme bleiben m.E. unbeantwortet. Oder hab ich da was übersehen?

  2. Eisentor sagt:

    Problem an deinem System ist das die Dringlichkeit bzw. „wie sehr die Leute etwas brauchen“ nichts daran ändert wie viel Geld oder Arbeitsleistung sie aufbringen können. Größere Straßenbau Projekte für kleinere Dörfer zum Beispiel.

    • darek sagt:

      Aus diesem Grund müssen die Bürger von vornherein im Besitz der gesellschaftlichen Resourcen sein. Also quasi ein BGE, aber in Form von Resourcen, Maschinen, Werkzeugen etc.
      Ab so einem Punkt, liegt es nur noch an der Anzahl der Menschen und deren Forderungen, ob ein Projekt umgesetzt wird.

      Wenn diese Grundausstattung des Bürgers nicht vorhanden ist, dann sind die meisten dringenden Sachen natürlich nicht umsetzbar. Das ist ja eines der heutigen Probleme.
      Deutschland ist eins der reichsten Länder der Welt, aber die Straßen, die ja gesellschaftlich wichtig sind, sind recht marode. Die benötigten Resourcen bzw. das Geld, sind nicht dort, wo sie sein müssten um öffentliche Interessen (Dringlichkeiten) durchzusetzen.

      Was die Arbeitsleistung angeht, so müssen wir spezialisierte Arbeitskräfte haben. Diese müssen in so einer Wirtschaftsform auch gefördert werden. Konzepte dafür hätte ich auch schon auf Lager.
      Aktuell sieht es so aus, dass wir mehr als genug Spezialisten und Fachkräfte haben, die Leistung erbringen können (und wollen). Oft werden sie aber für unsinnige Arbeitsleistung eingesetzt. (Siehe Abschnitt Arbeitsmarkt)

      • Eisentor sagt:

        Eine einfache Straße für 10000 Bürger ist nicht teuer als eine für 100. Ein kleines Dorf mit wenigen hundert Einwohnern wird aber vermutlich das Geld dafür nicht aufbringen können da sie ja auch noch andere „Infrastruktur Projekte“(Abwasser, ÖPNV, Telefon, Internet) stemmen müssen.

        Schon heute jammern die Grundbesitzer wenn sie sich, zum Beispiel, am Anschluss ihres Grundstücks an das öffentliche Abwassersystem beteiligen müssen. Und das sind keine armen Leute für die ein BGE großartig etwas ändern würde. So ein Abwassersystem ist auch nichts was von den Bürgern komplett direkt getragen würde, sondern es werden hier auch Landesmittel verwendet.

        • darek sagt:

          Ich habe mir mal den öffentlichen Haushalt meiner (Gesamt)-Gemeinde angeschaut und konnte entdecken, dass pro Jahr und Straße ca. 150.000Euro (2014) investiert werden für Sanierungsmaßnahmen in und zwischen den Gemeinden. Das ganze bei einer Gesamt-Einwohnerzahl von ca 11.000.
          Pro Einwohner macht das einen Betrag von 13,64Euro/Jahr aus.
          Wenn man die Hälfte der Menschen davon abzieht und sich nur die „Arbeiter“ anschaut, so zahlt jeder „Arbeiter“ pro Jahr ca. 27,28Euro. Die Instandhaltung von Straßen ist also eigentlich relativ billig. Das Gesamtbudget der Gemeinde liegt bei ca 7,25Millionen Euro. Die Straßensanierung stellt also nur ca. 2,1% der Ausgaben dar.
          Der Neubau einer Straße ist dagegen natürlich teurer. Da sind mehrere Millionen Euro anzusetzen. Aber auch das ist stemmbar von den Bewohnern.

          Beim Abwasser schaut es so aus, dass 2014 ca 9200Euro ausgegeben wurden. Hier fehlt was und ich tippe auf Landesmittel. So wie du auch schreibst.
          Der Protest über den Anschluss an das Abwassersystem, hat aber nicht direkt was mit Geld zu tun, sondern eher mit Gewohnheit und „fehlender Sinnfindung“.
          Bei Neubauten erfolgt vor dem Grundstücksverkauf eine Erschließung, in der auch das Abwassersystem enthalten ist. Der Preis dafür wird auf den Grundstückspreis mit eingerechnet.
          Im Falle der Proteste geht es aber meistens nicht um den Preis, sondern eher um die Kontrolle übers Abwasser. Gerade in ländlichen Gegenden findet man noch sehr oft Sicker- und Klärgruben, die ohne Abwassersystem funktionieren. Ein Anschluss an ein Abwassersystem wird eher mit dem Hinweis abgelehnt, dass es doch jetzt auch schon funktioniert und das Geld dafür rausgeschmissen wäre, da man keinen Mehrwert hat.

          ———————
          Falls es interessiert: der Großteil der Ausgaben geht für den Bereich „Soziales und Sport“ drauf. (Verwaltung, Schulen, Kindergärten, Feuerwehr, Bibliothek etc…)

          Wenn man das BGE betrachtet, egal in welcher Form, so würde sich gerade in diesen Bereichen viel ändern.
          Z.B.: sich um Kinder kümmern kann man nicht, weil man ständig einem Erwerb nachjagen muß. Dementsprechend müssen heutzutage ALLE Bürger die Betreuung von Kindern finanzieren. Das ist ein großer Posten in den Haushalten. Hätten die Bürger dagegen die Möglichkeit, durch ein BGE zu Hause zu bleiben, fallen auch Betreuungskosten weg. Die staatlichen Betreuungskosten pro Kind sind deutlich höher als ein BGE.

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