Kapitalismus, mal weiter gedacht…

5. Juli 2014 | By darek | Filed in: Allgemein.

Wenn wir über den Kapitalismus sprechen, benutzen wir eigentlich immer Begriffe wie Geld, Kapital, Aktien, Währungen, Banken, Politik, System etc. Wenn man aber mal ganz genau hineinschaut in den Kapitalismus und andere Blickwinkel zulässt, so fällt auf, dass diese Begriffe eigentlich nur die Oberfläche dessen darstellen, was Kapitalismus eigentlich ist.  Kapitalismus ist eigentlich ein Konstrukt, welches der Natur am nähesten kommt. Wenn nichts mehr geht, geht immer noch Kapitalismus. Ihn braucht man nicht erfinden und halten. Er ist immer da, wenn er nicht durch etwas anderes überlagert wird. Aus diesem Grund beschäftige ich mich heute mal mit einem anderen Bereich der Menschheit, in dem kapitalistische Regeln gelten.

Und los gehts…

Die menschliche Fortpflanzung

Die Menschheit ist grundsätzlich in zwei Geschlechter geteilt. Es gibt auch „Zwischengeschlechter“, aber die klammere ich hier aus. Die Rede ist also von Männern und Frauen.

Damit wir das ganze mal anschaulich betrachten können, stellen wir erstmal eine gedankliche Experimentierwiese her. Ich setze gedanklich also 50Männer und 50 Frauen in einen Wald, die eine Menschengruppe bilden. Das ganze vor mehreren 10.000 Jahren, damit wir keine Technologieüberlagerungen haben.

Wenn alle Männer gleich aussehen, gleich erfolgreich sind, die gleichen genetischen Anlagen haben und das gleiche Weltbild, dann ist es egal welcher Mann von den Frauen zur Fortpflanzung erwählt wird. Andersrum ist es den Männern auch egal welche Frau sie erwählen, wenn alle Frauen gleich aussehen, gleich erfolgreich sind, die gleichen genetischen Anlagen haben und das gleiche Weltbild. Gleiche genetische Anlagen sind natürlich nicht gut zur Fortpflanzung geeignet, aber das lassen wir jetzt mal raus. In diesem Gleichheitszustand findet unter den Männern keinerlei Wettbewerb statt und unter den Frauen auch nicht. Es herrscht Chancengleichheit und alle bekommen das Gleiche.

An diesem Ausgangspunkt setzen wir an. Was passiert eigentlich wenn…:

EINE Frau von den 50 Frauen in der Gruppe sich schminkt? Z.B. irgendwelche roten Beeren sammelt, sie zerquetscht und auf die Lippen schmiert. Sie würde dann aus den 50 Frauen optisch herausragen und würde, wenn sie optisch besser aussieht, eher von den Männern erwählt werden. In diesem Fall hat sie etwas, was die anderen 49 Frauen nicht haben und hat damit einen Wettbewerb eröffnet um die Gunst der Männer. Und in diesem Wettbewerb hat sie einen Wettbewerbsvorteil. Den Begriff Wettbewerbsvorteil kennen wir bereits aus dem normalen Kapitalismus. Das können z.b. niedrige Lohnkosten in einem Land sein, welches sich der Globalisierung „angeschlossen“ hat.

Nun haben die anderen 49 Frauen die Möglichkeit entweder das Gleiche zu machen oder nichts zu machen und so weiterzuleben wie bisher. Durch den Wettbewerbsvorteil der einen Frau, wird sie aber mehr Männer anziehen als nur Einen. Die Konsequenz daraus ist, das einige Frauen in der Gruppe keinen Mann mehr abbekommen würden, da eine Frau zu viele Männer in Anspruch nimmt.

Wenn also die anderen 49 Frauen nichts machen, dann haben sie einen Wettbewerbsnachteil der dazu führt, dass nicht mehr jede Frau einen Mann abbekommen würde. Es würde dann Streit zwischen den Frauen, die keinen Mann mehr abbekommen würden, und der Frau, die mehr Männer abbekommt als sie braucht, ein Streit bzw. Konflikt entstehen. Ein sogenannter Resourcenkonflikt. Der Mann stellt dabei die Resource dar, um die es geht.

Dieser Resourcenkonflikt führt innerhalb der Frauen zu Spannungen und Streß. In dem Fall, in dem die Frauen dann auch keinen Mann zur Fortpflanzung bekommen würden, auch zu einer Not wenn sie keine Kinder bekommen können dadurch. Die Frauen, die also im Nachteil sind, müssen bei diesem Wettbewerb mitmachen um noch etwas von der Resource „Mann“ abzubekommen.

Die spannende Frage ist folgende: Wie gehen die Gruppen mit diesem Resourcenkonflikt um?

Da es sich um einen Wettbewerb handelt und damit um einen Markt, gibt es drei grundsätzliche Möglichkeiten. Entweder man schafft den Wettbewerb wieder ab, oder man reguliert ihn oder man lässt ihn frei laufen.

Wettbewerb abschaffen, würde heißen:

Alle Frauen bekommen ein Schminkverbot auferlegt. Dadurch kann sich keine Frau einen Wettbewerbsvorteil mehr verschaffen und wäre genauso gleich wie alle anderen Frauen. Dadurch hätte auch keine Frau mehr einen Wettbewerbsnachteil. Es würde wieder Frieden innerhalb der Frauen einkehren. Die Frauen jedoch die wüssten, dass sie sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen könnten, werden gegen dieses Schminkverbot sein. Diejenigen Frauen, die wissen das sie einen Wettbewerbsnachteil hätten, werden an diesem Schminkverbot festhalten. Die Frauen die dagegen sind, werden versuchen, die Entscheider, die dieses Schminkverbot aufgestellt haben, zu überzeugen dieses Verbot aufzuheben. Diejenigen Frauen die an dem Verbot festhalten wollen, werden die Entscheider auch ständig begleiten um darauf zu achten, dass das Verbot bestehen bleibt. Diese Einflussnahme, auf die Entscheider des Verbots, nennt man Lobbyismus! Eine Lobby von Menschen die ein Ziel haben, nehmen Einfluß auf die Entscheider. In diesem Fall hätten wir sogar zwei entgegengesetzte Lobbygruppen. Das ist auch ein kapitalistischer Begriff.

Den Wettbewerb regulieren, würde heißen:

Schminken ist erlaubt, aber nicht jedes Schminken. Fiktiv könnte das heißen, dass es z.B. erlaubt ist, sich die Lippen zu schminken, aber nicht die Augen. Heißt, auch wenn alles möglich ist, darf nicht alles gemacht werden. Das wird klarer wenn man z.b. mal andere Sachen anschaut ausser Schminke. In unserer Gesellschaft haben wir einen Kleidungszwang für beide Geschlechter. Wenn alle Frauen angezogen rumlaufen, findet der Wettbewerb über die Kleidungsauswahl statt. Eine Regulation haben wir dahingehend, dass eine Frau z.b. nicht nackt durch die Stadt laufen darf. Denn das würde einen sehr starken Wettbewerbsvorteil für sie um die Resource Mann bedeuten. Wir nennen das zwar Erregung öffentlichen Ärgernisses, aber es ist nichts anderes als eine Wettbewerbsregulierung. Also nur weil man es kann, darf man es noch nicht. Wenn eine Frau nackt rumläuft, beschweren sich übrigens deutlich mehr Frauen darüber als Männer. Weil die angezogenen Frauen einen Wettbewerbsnachteil davon haben. Den Männern ist dies meistens „egal“ und sie schauen einfach.

Je nach Kulturkreis, gibt es unterschiedliche Wettbewerbsregulierungen. Wenn man sich z.B. die Burka anschaut, so stellt diese die fast größtmögliche Wettbewerbsregulierung dar, die man haben kann. Eine noch stärke Regulierung wäre das Verbot für Frauen an öffentliche Plätze zu gehen. Zur Burka ist übrigens aus Informationsgründen noch zu sagen, dass sie nicht nur der Wettbewerbsregulierung gilt, sondern auch dem Schutz. In einigen afrikanischen, arabischen und asiatischen Kulturen ist die Burka ein Erkennungszeichen für Frauen oder Kinder. Wer eine Burka trägt, darf in einem gewaltätigen Konflikt nicht angerührt werden.

Dem Wettbewerb freien Lauf lassen, würde heißen:

Jede Frau darf sich so Schminken wie sie möchte. Sie kann auch gerne nackt rumlaufen, wenn sie das möchte. Eine Frau darf ALLES tun, um sich einen Wettbwerbsvorteil um die Resource Mann zu verschaffen.

Dieser uneingeschränkte freie Wettbewerb würde aber auch einige Ideen auf den Plan bringen, die sehr merkwürdig sind.

In so einem Wettbewerb habe ich nämlich zwei Möglichkeiten. Entweder ich nutze jeden Vorteil den ich habe, oder ich sorge dafür, dass andere Frauen ihre Wettbewerbsvorteile nicht nutzen dürfen, auch wenn sie könnten.

Im Falle des Lippenstiftes kann die Frau den anderen Frauen z.b. sagen, dass diese Farbe für die Lippen ihre Idee war und sich die andere Frau gefälligst eine eigene Farbe aussuchen soll. In diesem Fall reden wir von geistigem Eigentum. Es geht also um die Begriffe Urheberrecht und Copyright. Eine andere Möglichkeit wäre es, wenn ich z.b. geltend mache, dass die Erfindung des Lippenstiftes durch mein kreatives Potential erzeugt wurde und ich diese Idee der ganzen Gruppe melde. Durch das Melden dieser Idee an die Gruppe, gewährt mir die Gruppe als Gegenleistung den Schutz dieser Idee. Und zwar dahingehend, dass ich diese Idee für eine bestimmte Zeit ganz alleine für meinen eigenen Wettbewerbsvorteil benutzen kann. Und wenn jemand gegen diesen Schutz verstößt, wird die Gruppe ihn mit den geeigneten Mitteln davon abbringen. Das nennt man Patent. Die Zusicherung eines, zeitlich eigentlich begrenzten, Wettbewerbsvorteils für mich, unter dem Schutz der Gruppe.

In der Realität könnte das z.B. so aussehen, dass eine Frau auf die Idee kommt, sich eine Feder ins Haar zu stecken, welche signalisiert, dass sie sehr erfolgreich in einer bestimmten Sache ist. Diese Feder im Haar ist ein Wettbewerbsvorteil um die Resource Mann. Gleichzeitig wird sie der „Führung“ in der Gruppe mitteilen, dass diese Feder nur unter bestimmten Umständen vergeben werden darf. Und zwar wenn man den gleichen Erfolg hat. Das führt dazu, dass diese Frau einen zeitlich begrenzten Wettbewerbsvorteil hat, bis die anderen Frauen den gleichen Erfolg „erzeugt“ haben. Wenn diese Gruppenregel dahinter nicht existieren würde, dann würde sich einfach jede Frau eine Feder ins Haar stecken und der Wettbewerbsvorteil wäre weg.

 

Resourcenkonflikt

Die Grundlage jedes Wettbewerbes ist ein Resourcenkonflikt. Dieser Resourcenkonflikt entsteht durch Angebot und Nachfrage. Wenn es genauso viele Frauen wie Männer gibt, dann halten sich Angebot und Nachfrage in der Waage. Wenn es mehr Frauen als Männer gibt, dann ist die Resource „Mann“ knapper. Die Nachfrage nach „Mann“ ist größer als das Angebot „Mann“. Die Frauen treten untereinander in den Wettbewerb. Andersherum siehts genauso aus. Wenn zu wenig Angebot „Frau“ da ist, dann ist die Nachfrage nach „Frau“ größer. Die Männer treten untereinander in den Wettbewerb.

In diesem Wettbewerb kann man die kapitalistischen Regeln 1:1 anwenden. Resourcen, Angebot und Nachfrage, Urheberrechte, Copyrights, Patente, „Heirats“-Markt etc.

Also die gleichen Funktionen und Begriffe wie im Kapitalismus. Da Kapitalismus nichts anderes ist, als der Wettbewerb des Kapitals. Und der Körper als Kapital zur Fortpflanzung unterliegt den gleichen Regeln.

Wenn wir uns die heutige Zeit anschauen, so erkennen wir das auch.

Gerade die heutigen Jugendlichen sind extrem in diesem Wettbewerb drin. Sie versuchen sich durch ihr Aussehen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Sie schminken sich, sie gelen ihre Haare, sie lernen Sprüche auswendig, sie holen sich die neuesten Statussymbole wie Smartphones, Schmuck und Markenklamotten und vermarkten sich auf ihren Facebook- und Internetseiten. Sie leben überall eine aufgesetzte Maske die dem Wettbewerbsvorteil dient. Und alles nur um einen Wettbewerbsvorteil für sich rauszuholen. Ein unregulierter Markt. Die dunkle Seite dieses Marktes sieht so aus, dass man versucht den Vorteil der anderen zu zerstören. Wer keine Markenklamotten anhat, wird gemobbt, wer nicht das richtige Smartphone besitzt wird ausgegrenzt. Denn wenn ich jemanden aus dem Markt schmeiße, dann stellt das für mich einen Wettbewerbsvorteil dar. Quasi die Monopolisierung des eigenen Ichs. Je stärker ein Wettbewerb ist, desto mehr werden die Ellenbogen ausgefahren. Leidtragende sind die Kinder und Jugendliche die ständig unter Wettbewerbsstreß stehen und psychische Probleme bekommen.

Das „schöne“ ist, dass sich so ein nicht regulierter Markt, irgendwann von selbst zerstört. Irgendwann werden viele der Kinder und Jugendliche sagen, dass sie keinen Bock mehr auf diesen Wettbewerb haben und machen einfach nicht mehr mit. Ab diesem Punkt setzt eine Selbstregulierung ein. Und der Wettbewerb wird automatisch wieder geringer. Man könnte auch sagen, dass es wieder sozialer zugeht. Ein bis zwei Generationen später wird dieser selbstregulierte Markt wieder von einzelnen dereguliert werden und der Wettbewerb wird wieder größer. Dies ist meist dann der Fall, wenn die Möglichkeiten, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, vielfältiger geworden sind. Der Markt wird wieder „grausamer“ bis zu dem Zeitpunkt an dem sich die Marktteilnehmer wieder selbst regulieren. Dann wirds wieder sozialer. Der soziale Wettbewerb innerhalb der Menschheit verläuft zyklisch. Er wechselt über Generationen hinweg immer zwischen Regulierung und Nicht-Regulierung. Es gibt z.b. antike Schriften die die Jugend bereits vor 2000Jahren kritisieren wegen ihres Lebenswandels. Häufig auch als Generationenkonflikt beschrieben. Alt gegen jung. Aber diese Bezeichnung ist nicht korrekt.

 

Global gesehen, fällt dieser Sozialzyklus manchmal mit anderen Zyklen zusammen. Dann wirds ungemütlich auf der Welt. Wenn der Sozialzyklus gerade auf seinem höchsten Nicht-Regulierungspunkt ist und es werden die Resourcen z.b. durch eine Finanzkrise oder eine Naturkatastrophe sehr knapp, dann führt das in den meisten Fällen zu Krieg, da das Ausgangs-Wettbewerbsniveau schon sehr hoch ist. Werden die Resourcen dagegen knapp, und der Sozialzyklus ist auf seiner größtmöglichen Regulation, dann hilft man sich einfach untereinander und es entsteht meistens kein Krieg, da das Ausgangs-Wettbewerbsniveau sehr niedrig ist.

Zusammenfassen kann man das wie folgt:

Kein Wettbewerb = Jeder hat alles = Frieden

Größtmöglicher Wettbewerb = Jeder hat nichts = Krieg (wie die Natur)

Und die Menschengruppen pendeln in ihrem Wettbewerbsverhalten immer zwischen diesen beiden Extremen. Zyklisch.

Kapitalismus beschreibt also nichts anderes als den größtmöglichen Wettbewerb.

Als Beispiel:

Das System „Deutschland“ bezeichnet seine Wirtschaft als „soziale Marktwirktschaft“. Übersetzt würde das heißen: „sozialer Wettbewerb“. Von der Ideologie bedeutet das: Wir könnten zwar so einiges an Wettbewerbsvorteilen erzeugen, aber wir machen es nicht. Es wäre z.B. ein enormer Wettbewerbsvorteil, wenn die Menschen in diesem Land der Wirtschaft als kostenlose Sklaven zur Verfügung stehen würden. Das würde in der Globalisierung einen riesigen Vorteil bedeuten. Dieser Idee steht dann aber das „soziale“ entgegen, welches genau sowas nicht zulässt. (In der Realität sieht es leider nicht wirklich gut aus mit dem „sozialen“. Aktuell befinden wir uns wieder an einem Punkt der größten Deregulierung des Wettbewerbs. Gewerkschaftsaushölung, einseitige Politik für Wirtschaft, Niedriglohnsektor, Hartz4, Kampf um Resourcen im Ausland und und und. Ein breites Spektrum, welches durchaus das Potential hat, durch die Überlagerung des Zyklus der Finanzkrisen einen weiteren Weltkrieg zu erzeugen.)

 

 Fazit:

Kapitalismus = Wettbewerb

Kapitalismus stellt damit das natürlichste Verhalten des Menschen dar, welches auch alle anderen Lebewesen in der Natur innehaben. Jegliche Form der Wettbewerbsregulierung ist unnatürlich. Diese Wettbewerbsregulierung führt aber, wenn sie richtig vollzogen wird, automatisch zu Frieden. Jedenfalls innerhalb der Menschengruppe die diese Regulierung betrifft. Gleichzeitig wird sie aber von nicht-regulierten Systemen ausserhalb „bekämpft“.

Wenn es also z.B. um den Kampf zwischen Kapitalismus (Wettbewerb) und dem Sozialismus (kein Wettbewerb) geht, so gewinnt immer das System welches im Wettbewerb stärker ist. Also ungezügelter. Die einzige Chance, dass sich ein funktionierender Sozialismus entwickeln kann ohne einzubrechen, ist das Verhindern eines Wettbewerbs mit einem kapitalistischem System. Und wenn man sich die ehemalige DDR anschaut, hat man genau das nicht begriffen. Die DDR hat am globalen Wettbewerb teilgenommen und seine Bürger als billige Arbeitskräfte benutzt um Produkte billig auf den Weltmarkt schmeißen zu können. Größtes Problem: Die Bürger haben nichts von diesen Produkten abbekommen bzw. mussten extrem lange warten bis sie sie bekammen. Die DDR war also offiziell ein Sozialismus der inoffiziell einfach nur ein Kapitalismus war. Und das konnte nicht klappen.

Man könnte auch sagen:

BRD: „sozialer Kapitalismus“ und DDR: „kapitalistischer Sozialismus“.

Und ob ein Zebra nun weiß mit schwarzen Streifen ist, oder schwarz mit weißen Streifen ist egal. Es ist trotzdem ein Zebra.

 

Mal was positives:

Es gilt das Sprichwort:

„Not macht erfinderisch“

Je größer der Wettbewerb, desto größer die Not. Je größer die Not, desto mehr muß man sich einfallen lassen um das zu bekommen was man haben möchte. Man muß erfinderisch sein.

Je erfindungsreicher eine Gesellschaft ist, desto mehr Not liegt ihr zugrunde. Je mehr Not ihr zugrunde liegt, desto mehr Wettbewerb gibt es.

Da Kapitalismus das gleiche wie Wettbewerb ist, und alles durchkapitalisiert wird, hält der Kapitalismus die Menschen in einer dauerhaften Notlage fest. Man muß z.b. immer und immer wieder zu einem Erwerb kommen. Das ist eine Notlage die der Natur entspricht. Die Erfindungsquote ist im Kapitalismus am höchsten, weil der Kapitalismus die größte Not erzeugt. Mittlerweile hat der Kapitalismus aber das Problem, das er durch einige Erfindungen einer Menge Menschen keine Erwerbsmöglichkeit mehr bietet, da wir häufig die Arbeit von Maschinen machen lassen. Dieser, durch den Kapitalismus erzeugten Notlage, kann also durch den Erfindungsreichtum der Menschen nicht mehr verlassen werden. Und von diesen Menschen gibt es weltweit immer mehr. Der Kapitalismus ist aufgrund des Erfindungsreichtums der Menschen mittlweile nicht mehr gehbar. Aber das positive: Wir können durch die gemachten Erfindungen endlich den Kapitalismus überwinden. Das wäre vor 10Jahren noch nicht möglich gewesen.

 

 

Das wars…


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.